Schul- und Vermittlungsprogramm "Vorarlberg – Ein Generationendialog"
17.12.2019 TW TW TW
Bild: Vorarlberg – Ein Generationendialog
Architektengemeinschaft C4, Volksschule, Nüziders, 1959–1963, spielende Kinder im Pausenhof zwischen den beiden Klassentrakten © Architekturzentrum Wien, Sammlung, Foto: Erika Sillaber
Ausstellung
Vorarlberg – Ein Generationendialog
SammlungsLab #5
bis 10.02.2020
täglich 10:00-19:00
Experimentierfreudige Bauherr*innen, wegweisende Architekt*innen, ein liberales Baurecht und eine offene Bevölkerung sind dafür verantwortlich, dass im Ländle seit fünf Jahrzehnten eine ganz besondere Dichte an interessanter Architektur entsteht.

Als eine „Synthese von konstruktiver und räumlicher Vernunft“ bezeichnete Friedrich Achleitner das Werk von Hans Purin, einem Mitbegründer der „Vorarlberger Baukünstler“ in den 1960er Jahren. Seit damals gilt Vorarlberg als Vorzeigeregion, wenn es um ressourcenschonende und formal schlüssige Architektur geht. Eine Insel der Seligen ist aber auch das westlichste Bundesland nicht mehr. „Schaffa, schaffa, Hüsle baua“ war lange Zeit Programm für die Bevölkerung. Neben vereinzelten Versuchen, verdichtetes Wohnen durchzusetzen, entstanden viele Einfamilienhäuser – augenzwinkernd als „Holzkisten in der Landschaft“ bezeichnet. Mit Blick auf die voranschreitende Zersiedelung stellt sich auch hier die Frage nach der Zukunft eines nachhaltigen Bauens.
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Schüler*innenworkshop
„Vorarlberger Baukünstler*innen“
für Unter- und Oberstufe
Dauer: 2 h
Preis pro Schüler*in: € 4,20
Jederzeit buchbar unter: anmeldung@azw.at
Was ist das Besondere an den Projekten im Ländle? Und würdet ihr gerne in eine Schule mit vielen Holzwänden gehen? Das ressourcenschonende Bauen war schon sehr früh ein Thema, was sich in der Materialwahl, aber auch in der Siedlungsstruktur zeigt. So prägen Holzhäuser die Landschaft in einer Mischung aus moderner und traditioneller Architektur: alte Häuser mit ihren kleinen Fenstern und die zeitgenössische Architektur, die Holz mit großen Glasflächen und Stahl kombiniert. Wir lassen uns von den Projekten der Ausstellung „Vorarlberg – Ein Generationendialog“ anregen und erstellen unser eigenes ressourcenschonendes Haus im Modell.
Vorschau auf die Ausstellung
Balkrishna Doshi
Architektur für den Menschen
26.03.–29.06.2020
täglich 10:00-19:00
Der indische Architekt, Urbanist und Lehrer Balkrishna Doshi gehört zu den wichtigsten Vertretern einer indischen Moderne, erlangte aber weit darüber hinaus Einfluss und Weltrang. Zentral sind seine visionäre Arbeit im Bereich des kostengünstigen Wohnens und der Stadtplanung sowie sein starkes Engagement für Bildung. Als erster indischer Architekt erhielt er 2018 den renommierten Pritzker-Preis, den „Nobelpreis der Architektur“.

Die Ausstellung versammelt eine Fülle an Originalmaterialien wie Architekturmodelle, Pläne und Zeichnungen sowie Doshis berühmte, an indische Miniaturen angelehnten Visualisierungen. Aktuelle Fotografien und Filme zeigen das Weiterleben seiner Architekturen.

Das detaillierte Schul- und Vermittlungsprogramm zur Ausstellung erscheint im März 2020.
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Architekturzentrum Wien
Museumsplatz 1 , Museumsquartier Wien
1070 Wien, Österreich
T +43 1 522 31 15
office@azw.at   |   www.azw.at
Geöffnet täglich 10-19 Uhr
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